Zwei Tage mit traurigen und schönen Momenten waren das gestern und heute. Gilli und ich hatten das Glück von allen Bahnhofskindern gestern und heute sehr warmherzig aufgenommen zu werden. Nach anfänglichem Zögern hat Gilli gestern mal Carla, das Kindermädchen und die Möppels kennengerlernt und nach einer halben Stunde waren alle ganz umgänglich (nur Heidi war etwas zickig). Am Abend war ein Besuch im Dorfgasthaus der gemütliche Ausklang nach dem langen Tag. Irgendwann in der NAcht lagen wir dann endlich in der Koje.
Heute gabs dann Frühstück mit Hund, Hund, Hund und Hund und auch noch ein Hund und und und.....
Danach haben wir Gilli und den kleinen Eisbären mal im Hof beschnuppern lassen und razfaz war das ohne Probleme erledigt. Carla gesellte sich auch dazu und hat glaube ich unserer Gilli ein paar Mamatipps mitgegeben.
(Nicht zu vergessen: Sybilla hatte doch glatt am Klo die Jagtflinte griffbereit ins Eck gestellt um eine vorzeitige Abreise notfalls zu verhindern)
Dann kam der schmerzvolle und tränenreiche Abreise und für alle wars schwer.
Die 8 Stunden Fahrt vergingen flott, mit einer kleinen Pipipause in Heilbronn war es dann mit zwei schlafenden Hunden kein Problem.
Aber Sybillas und Christians RAche kam spät, erst 5 Km vor unserem Haus haben scheinbar die PUPStropfen beim Eisbären gewirkt.
Während ich abbiege um den Berg rauf zu fahren, hebt die kleine den Popsch hoch, pupst und drückt gleich noch ein dickes Häufchen nach, alles während ich gerade am Lenkrad kurbel......
Also mit rechts den Hund am Geschirr hochhalten damit er nicht ins eigene Häufchen fällt, mit links das Auto bedienen, Schalten, HAndbremse, Abgurten und dabei die ganze Zeit den immer schwerer werdenden Eisbären in der rechten Hand.
Aber auch die Aktion haben wir überstanden und 10 Minuten später waren wir zuhause wo Tina schon gewartet hat (das Auto stinkt noch immer wie die Hölle).
Bis auf 2 Rottis hat der Eisbär schon alle kennengelernt und Gilli hat sofort klargestellt dass Sie auf die kleine als Ersatzmama aufpaßt.
Immerhin war die Kleine der erste Hund, der in Gillis Futternapf durfte und Gilli hat dann ihren genommen.
Danach war noch eine Runde im GArten angesagt und jetzt liegt Diana im Bett und grunzt mal die erste Nacht um all die Aufregung zu verdauen.
Ich hoffe, dass unsere Begegnung, unsere Liebe für die Mastiffs, und das gemeinsame Eisbärenkind ein Grundstein für eine lange Freunschaft sind.