#16

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 03.02.2011 01:31
von Sabine • Moderator | 1.652 Beiträge

@Peppi....Ich respektiere Deine Meinung, allerdings frage ich mich warum Du überhaupt einen Rassehund suchst? Wäre nicht vielleicht ein Welpe aus so einer nicht geplanten Mischlingsverpaarung, einmal Strasse rauf und runter, nicht besser für Dich geeignet. Ein paar Kriterien würde der doch erfüllen: kein Züchter,keine Inzucht,keine Linienzucht und mit Glück bekommst Du sogar einen gesunden Hund.


Liebe Grüsse
Sabine mit Dillan & Aragorn

zuletzt bearbeitet 03.02.2011 01:33 | nach oben springen

#17

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 03.02.2011 08:29
von Esther und Christian • 132 Beiträge

Zitat von Jörg
Wenn es keine Halbgeschwisterverpaarung gäbe, wäre nach dem 2.Weltkrieg kein Mastiff mehr da.


Das ist doch kein Argument! Seitdem sind 50-60 Jahre vergangen, heute gibt mehr als genug Mastiffs, um Inzucht zu vermeiden.

Zum Thema:
Was ich aus dem VDH-Dokument herauslese, ist folgendes:
Wenn man HD als vererbare Krankheit beim Mastiff deklariert, muss der OEMCD / CfM das Phasenprogramm umsetzen.
Wenn man HD nicht so einstuft (und alle anderen erst recht nicht), kann der OEMCD /CfM das Phasenprogramm umsetzen, muss es aber nicht.


Andor und Abilane

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#18

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 03.02.2011 09:58
von alex • 489 Beiträge

Zitat:
Wenn man HD als vererbare Krankheit beim Mastiff deklariert, muss der OEMCD / CfM das Phasenprogramm umsetzen.
Wenn man HD nicht so einstuft (und alle anderen erst recht nicht), kann der OEMCD /CfM das Phasenprogramm umsetzen, muss es aber nicht.


Interessanterweise gibt es genauso viele Studien die die Vererbbarkeit als auch das Gegenteil belegen. Es wird sicher jeder bemüht sein, Hunde ohne HD zu haben, aber sehr oft kommt es auch durch falsche Haltung/Bewegung oder Fütterung zu den Ausprägungen.


Alex und die Meute

www.dogs-and-honey.at

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#19

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 08:33
von Esther und Christian • 132 Beiträge

Ich muss meinen Post in Hinblick auf HD als Beispiel etwas revidieren.

Es herrscht allgemeiner Konsens, das HD eine genetisch bedingte Krankheit ist, also von den Eltern vererbt wird.
Deshalb sind in den Zuchtvereinen Verpaarungen mit höheren HD-Graden untersagt,
was nicht nötig wäre, wenn die Veranlagung nicht vererbt würde.

Zitat von http://hueftgelenksdysplasie-hund.de
Vererbt wird die Veranlagung, aber Umwelteinflüsse bestimmen Ausprägung und Grad der Hüftdysplasie. Zu diesen Umweltfaktoren gehören v. a. die Ernährung und die körperliche Belastung.Hat ein Hund die Veranlagung zur Hüftgelenksdysplasie nicht geerbt, führen aber auch weniger gute Ernährung und zu hohe körperliche Belastung NICHT zur HD.


Hunde mit Hüftgelenksdysplasie sollten nicht für die Zucht eingesetzt werden. Ob man dafür ein wissenschaftlich begleitetes Phasenprogramm braucht...
@Peppi: Hast Du denn mal den Zuchtwart gefragt und eine Antwort erhalten?


Andor und Abilane

zuletzt bearbeitet 04.02.2011 08:34 | nach oben springen

#20

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 08:44
von Peppi • ( Gast )
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Zitat von Uta

Zitat von Peppi
........

Ich suche keine Freunde, ich suche einen gesunden Hund. Und ich werde mit meinem Geld keine Tierquälereien unterstützen. Und nichts anderes sind Linienzucht, Inzucht, etc......



@Peppi bist du Vegetarier ? Was meinst du wird in der Tierzucht allgemein gemacht um bei Kühen diese Hochleistung zu erreichen bei Schweinen die langen Rücken damit dort ganz viele Schnitzel wachsen können.

LG Uta




Leider bist Du falsch informiert. 1) Erging die Linienzucht immer einher mit konsequenter Selektion auf Leistung (so wie es auch ein Trumler bei Hunden jahrelang praktiziert hat). 2) Gab es dann vor einigen Jahren einen so starken Einbruch bei den Nutztieren, dass sich die Bundesregierung einschalten musste und es auch hier zu gezielten Programmen zur Verhinderung von erblichen defekten und starken Leistungsabfall kam.

Die offiziellen Programme der Regierung werden übrigens sogar alle veröffentlicht und man findet diese sogar im Netz.

Mittlerweile gibt es sogar wieder "Liebhaberzuchten", die sich um Haustierrassenerhalt bemühen, da diese Rassen durch Misswirtschaft beinahe ausgestorben wären.

Ein anderes interessantes Beispiel sind immer wieder Zoos, die gegen die Folgen zu enger Genpool kämpfen.

Am explicitesten war aber wohl der Löwenpark des Grafen von Westerholt, der unter anderem geschlossen wurde, weil die Engzuchtfolgen bei den Tieren zu dramatisch waren und ein Programm zur Bekämpfung zu kostenintensiv gewesen wäre. Deshalb wurde dieser Park glaube ich nach 10 Jahren schon wieder geschlossen.

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#21

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 08:46
von Peppi • ( Gast )
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@Alex: sei mir nicht böse wenn ich auf die Beiträge nicht eingehe, aber die fehlt einfach zuviel Grundwissen. Sorry, nimms nicht persönlich.

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#22

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 08:54
von Peppi • ( Gast )
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Zitat von Jörg
@ Peppi,

bitte verstehe mich jetzt nicht falsch.

1) Die Kriterien die du an "deinen" Hund stellst sind utopisch!

2) Du wirst nie einen Züchter finden, der deinen Kriterien entspricht!!

3) Ich lese ewig nur von dir Hasstiraden gegen Züchter.Nenn mir mal einen Züchter, der dir passt, egal welcher Rasse.
Du hast dir nur die Passagen aus den Threads rausgesucht, die dir in den Kram passen, Argumente wieso und weshalb, gehst du nicht drauf ein.

4) Stell dir vor bei Menschen würden wir nach deinen Kriterien vorgehen, dann hätten mindestens 90% aller Menschen einen Stempel auf dem Hintern."Zuchtuntauglich"!

5) Zum Thema Erbkrankheiten solltest du mal drauf eingehen, wieso und weshalb.
Du schicktest mir einen Link von Sommerfeld.at. Davon warst du begeistert.
Selbst die haben nur von Vollgeschwisterverpaarung Abstand genommen und argumentiert, wie ich es von Uta und anderen las.

6) Wenn es keine Halbgeschwisterverpaarung gäbe, wäre nach dem 2.Weltkrieg kein Mastiff mehr da.



1) Nein.

2) die Hoffnung stirbt zuletzt, kann aber eintreffen, da reine Arbeitslinien für mich nicht in Frage kommen. Hier wird allerdings teilweise noch mit Sachverstand gezüchtet.

3) Du liest zu selektiv und bist nicht objektiv und angefressen weil Dir meine Antworten auf die PNs nicht gefallen haben.

4) Sorry, aber das ist wieder so ein Quatsch, dass mir fast die Worte fehlen. Wenn ich jetzt auch einen Vergleich zu Menschen ziehe, dann auf eine Zeit, wo auch nur Verpaarungen innerhalb einer Rasse erlaubt waren. Meine Eltern waren zumindest nicht verwandt und auch keine Ausstellungschampions mit V1 oder Begleitmenschenprüfung. Ich weiss aber nicht wie das bei Dir war ;)

5) Sollte ich? Warum? Bin ich jemandem Rechenschaft schuldig, weil ich einen Hund ohne Engzuchtpraktiken suche? Ich denke nicht. Und die Gedanken sind frei.

6) Das ist leider wieder so ein "Brainwashed"-Quatsch, den Du glauben kannst, aber bitte nicht erwarten, das jeder das tut.

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#23

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 09:01
von Peppi • ( Gast )
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Zitat von Sabine
@Peppi....Ich respektiere Deine Meinung, allerdings frage ich mich warum Du überhaupt einen Rassehund suchst? Wäre nicht vielleicht ein Welpe aus so einer nicht geplanten Mischlingsverpaarung, einmal Strasse rauf und runter, nicht besser für Dich geeignet. Ein paar Kriterien würde der doch erfüllen: kein Züchter,keine Inzucht,keine Linienzucht und mit Glück bekommst Du sogar einen gesunden Hund.



So ähnlich. Ein "gezielter" Mix aus ausgewertet gesunden Tieren wäre sicherlich das ideale. Deshalb liegt mein Fokus ja neben dem Mastiff auch auf einigen Rückzuchtmodellen. Und wenn alles Mastiffzüchter nur mit Engzuchtpraktiken auskommen, werde ich sicherlich die Finger davon lassen.

Die Annahme das alle Züchter so züchten, finde ich allerdings - entschuldige - vermessen. Zum Großteil trifft das auf das Zuchtsystem der FCI zu, aber es gibt ja nicht nur diese, auch wenn das gerne propagiert wird. Hier wird nur versucht, dem unebdarften Welpenkäufer zu suggerieren, das man nur hier "echte" Rassehunde kaufen kann. Aber jedem der auf Scheibe ist, wird schnell klar, dass sich das ganze nicht nur an der Grenze der Legalität abspielt, sondern auch (h)ausgemachter Bockmist ist. Die Folgen sind ja bekannt.

http://www.myspace.com/video/vid/44215931

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#24

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 09:03
von Peppi • ( Gast )
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Zitat von Esther und Christian

Zitat von Jörg
Wenn es keine Halbgeschwisterverpaarung gäbe, wäre nach dem 2.Weltkrieg kein Mastiff mehr da.


Das ist doch kein Argument! Seitdem sind 50-60 Jahre vergangen, heute gibt mehr als genug Mastiffs, um Inzucht zu vermeiden.




Es ist schön, dass es noch Menschen gibt, die die ganze Sache realistisch beurteilen können.

Vielen Dank! Daumen hoch!

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#25

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 09:11
von Jörg • Administrator | 2.984 Beiträge

Ich bin nicht angefressen wegen deiner PN`s.

Wenn jeder die selbe Meinung hätte, bräuchten wir nicht darüber diskutieren.


Jörg

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#26

RE: Phasenprogramm zur Bekämpfung erblicher krankheiten und Defekte

in Zucht / Welpen 04.02.2011 12:46
von alex • 489 Beiträge

Zitat Peppi:
@Alex: sei mir nicht böse wenn ich auf die Beiträge nicht eingehe, aber die fehlt einfach zuviel Grundwissen. Sorry, nimms nicht persönlich.



wie kannst DU das überhaupt beurteilen?

Deine Arroganz ist kaum zu überbieten.....


Alex und die Meute

www.dogs-and-honey.at

zuletzt bearbeitet 04.02.2011 12:48 | nach oben springen


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